16 Wasserkraft-Projekte mit übergeordnetem nationalem Interesse sollten bis 2040 die Winterstromversorgung stärken und insgesamt 2 TWh zusätzliche saisonale Speicherproduktion ermöglichen. Nun zeigt sich, dass die Annahmen des Bundes zu optimistisch waren. Der beschleunigte Ausbau der Windenergie könnte die Lösung sein.
Die Einschätzung des Bundesamts für Energie (BFE) basiert auf einer Umfrage im zweiten Quartal 2025. Aktuelle Rückmeldungen der Projektträger zeigen, dass bis 2040 voraussichtlich nur rund 1,1 TWh und bis zum Endausbau der Projekte 1,5 TWh realisiert werden können.
Je nach Projekt kommt es zu Redimensionierungen. Oder einzelne Vorhaben werden nicht oder vorläufig nicht weiterverfolgt. Wieder andere befinden sich noch in Voruntersuchungen oder in Planungs‑, Vor- oder Konzessionsverfahren.
Was tut der Bund?
Gemäss Stromversorgungsgesetz (StromVG) prüft der Bundesrat regelmässig den Stand der in Anhang 2 aufgeführten Projekte. Bei Bedarf – beispielsweise wenn Vorhaben nicht realisiert werden – kann er der Bundesversammlung Ergänzungen der Liste vorschlagen.
Das zuständige Departement UVEK unter Bundesrat Rösti kommt zum Schluss, dass es eine Anpassung der Projektliste braucht. Das UVEK wird dem Bundesrat bis Ende 2025 Vorschläge zum weiteren Vorgehen vorlegen.
Fazit Pro Wind Aargau
Der beschleunigte Ausbau der Windenergie könnte die Lücken schliessen. Der Windexpress muss schleunigst Fahrt aufnehmen.
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Original-Medienmitteilung des Bundes

